29 Mai 2011 - 19:30

Untersuchungen von Menschenrechtsorganisationen zeigen, dass in der libyschen Stadt Misrata eingesetzte Streubomben den USA gehören.

  Laut Press TV waren Mitarbeiter von Human Rights Watch (HRW) am 15. April bei Gefechten zwischen Revolutionären und Pro-Gaddafi-Kämpfern Zeuge, wie drei bis vier Streubomben auf Wohngebiete der Stadt abgeschossen wurden.Mitarbeitern der Human Rights Watch und dem Reporter der New York Times wurden Teile der Streubombe MAT-120 übergeben. HRW und Menschenrechsthochkommissarin Navi Pillay hatten zuvor schon das Gaddafi-Regime für diese Bombardierungen verantwortlich gemacht. Auch hieß es in früheren Berichten, Gaddafi-Kräfte hätten mehrfach Streubomben und anderes schweres Kriegsgerät einsetzt, um die Kontrolle über Misrata zu erlangen.Danach hatte sich jedoch herausgestellt, dass diese Streubomben von US-Kriegsschiffen abgefeuert wurden.Seit Beginn der Nato-Angriffe auf Libyen sind bislang unzählige Zivilisten getötet worden.